Mein Inklusives Konzept 

„Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.”
Astrid Lindgren, Tagebuch 1964

Liebe Eltern, dieses Zitat von Astrid Lindgren sagt genau das aus, was auch mir wichtig ist. 
Es geht um die Zeit, sich Zeit für Dinge zu nehmen. 
Zeit für die Entwicklung und Entfaltung der Kinder, Zeit um zuzuhören, Zeit zum Kuscheln und einfach mal Zeit, um nur da zu liegen und den Moment zu genießen. 
Stress ist ein Faktor im Leben, der sich oft nicht vermeiden lässt, um so wichtiger ist es grade bei den ganz Kleinen, sich diese Zeit bewusst zu nehmen. 

 Das ist das Ziel, was ich gemeinsam mit den Kindern verfolgen werde. 
 Sie sollen wissen, dass sie sich die Zeit nehmen dürfen, so viel Zeit, wie die Kinder in dem Moment brauchen.
 
Die Kindertagespflege startet ab dem 01.02.2020 und ich freue mich schon sehr die ZEIT mit ihren Kindern zu teilen.

Pädagogische Haltung & frühkindliche Bildung

Die Inklusion in der Kindertagespflege sehe ich als Gewinn und Chance für die gesamte Gruppe. Ein bisschen anders sind wir schließlich alle, wichtig ist es sein Individuum nicht für andere ändern zu müssen. Hier, in der Kindertagespflege, darf jedes Kind seine Stärken und Schwächen mitbringen. Jedes Kind wird mit Respekt und Vorurteilsfrei behandelt und ich gebe mir größte Mühe alle Kinder an der uneingeschränkten Teilhabe im Alltag mitwirken zu lassen. Den besonderen Augenmerk lege ich in meiner Arbeit auf die Stärken jedes Kindes und das gegenseitige Vertrauen, denn egal in welcher Entwicklungsphase oder mit welchen Einschränkung ein Kind zu mir kommt, jede/r bringt seine eigenen und individuellen Stärken mit. Vertrauen setzt eine sichere Bindung voraus. Es setzt voraus, dass Kinder keinem Stress durch äußere Faktoren ausgesetzt sind, das sie respektvolle und wertschätzende Behandlung erfahren. Es setzt voraus, dass sie nicht unter- aber auch nicht überfordert werden. Das sie sich wohl fühlen und so entfalten können, wie sie es brauchen. Die Kinder werden nicht untereinander verglichen, es ist wichtig das Kind als aktiven selbst Lerner zu sehen um als Gruppe eine lernende Gemeinschaft entwickeln zu können. Jedes Kind verdient die gleiche Chance seine Identität zu stärken. Die Teilhabe und Partizipation ist nicht an das Alter oder an den Entwicklungsstand der Kinder gebunden, vielmehr zählt dabei, dass jedes Kind gehört und gesehen wird und eine Chance bekommt an Entscheidungen mitzuwirken. Für die Barrierefreie Kommunikation arbeite ich mit Bilderkarten im Alltag, es gibt z.B. für Essen und trinken ganz schlicht gehaltene Karten wo die Kinder drauf zeigen können wenn sie durste oder Hunger haben. Für die Planung des Vormittages gibt es ebenfalls unterschiedliche Bilderkarten mit Bildern wie Garten, Spielplatz, Pferde und vieles mehr. Die Kinder können mit diesen Bildergarten toll mit anderen Kommunizieren. An allen Schubläden kleben Bilder von dem Inhalt dran, dies erleichtert nicht nur das sortieren und aufräumen es öffnet auch Türen bei der Nonverbalen Kommunikation untereinander. Kinder mit eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten können sich in der Barrierefreien Tagespflege frei bewegen, es gibt viele weiche Liegemöglichkeiten unteranderem auch Schaumstoff-Keile womit die Kinder bei Bedarf etwas höher gelagert werden können. In dem kleinen und gepolsterte Bällebad haben wir zusätzlich eine kleine Matte die man reinlegen kann um das „Versinken“ zu vermeiden und doch jedem Kind die Möglichkeit zu bieten darin zu spielen.

Kinder haben das Recht auf Unterstützung, falls sie eine geistige oder körperliche Behinderung haben, damit sie aktiv am Leben teilnehmen können und ein menschenwürdiges Leben führen können. Außerdem soll ihrer persönlichen Entwicklung nichts im Wege stehen. (Artikel 23) Alle Kinder haben ein Recht auf Schutz vor Gewalt, Schutz der Privatsphäre und Würde und auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung. Kindern mit einer Behinderung steht ein besonderer Schutz zu uns das nehme ich sehr ernst. Es soll keinerlei Nachteile für Kinder geben die Körperlich oder geistig eingeschränkt sind. Ich biete den Kindern die nötige Unterstützung im Alltag an um eine Teilhabe zu ermöglichen. Die Barrierefreie Tagespflege bietet viele Möglichkeiten sich in den Alltag einzubringen und sich selbständig ggf. mit Hilfsmitteln frei Bewegen zu können.
Kinderrechte https://www.dahw.de/unsere-arbeit/bildung-und-globales-lernen/kinderwelten/kinderrechtskonvention.html

Räume und Größe der Tagespflegestelle

Wir wohnen etwas ländlicher in Bruchmühlen (NRW), nähe der Grundschule in einer verkehrsberuhigten Spielstraße.
Ein Wald, ein Erdbeerfeld und mehrere öffentliche Spielplätze sind fußläufig in wenigen Minuten erreichbar.

Die Betreuung Ihrer Kinder findet bei uns im Haus in separaten Räumen auf ca. 31qm statt. 

 Im und Esszimmer haben wir genügend Platz, um uns z. B. kreativ am Basteltisch zu beschäftigen. Außerdem bietet eine kleine lese-kuschel Ecke Platz um sich auch mal alleine oder mit einem weiteren Krabbelkäfer zurückzuziehen.
Die Mahlzeiten nehmen wir an einem Tisch in Kinder gerechter Höhe ein, dabei sitzen die Kinder in ihrem farblich markiertem Würfelhocker. 
 
 Beide Podeste sind mit einem weichen Teppich bezogen, das Bällebad lädt zum Toben ein und die Schaumstoffkeile dienen als Rampe für Bälle, Fahrzeuge und vieles mehr. Die Kinder liegen auch gerne darauf, krabbeln oder laufen hoch und runter, der Popo bleibt dank der Fußbodenheizung auch schön warm.
Mehrere Regale in kindergerechter Höhe bietet verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten, vom Buch, über einen Motorikwürfel bis hin zu verschiedenen Gesellschaftsspielen.
Alltagsgegenstände haben dort auch einen Platz, so können Pingpong Bälle in Flaschen hüpfen, Türme aus Wäscheklammern gebaut oder die verschiedenen Tücher aus Motorikbällen gezogen werden. 

Im Spieleraum stehen die Schaumstoffbettchen für jedes Kind bereit. 
In dem Raum befindet sich auch ein großer Wickeltisch mit einer ausziehbarer Treppe.
Die Püppchen können umgezogen, gewickelt oder auch mit einem Einkaufswagen spazieren gefahren werden.  
Bauklötze, Puzzle, Holzspielzeuge wie Rassel, Tamburin etc. liegen in den Schubläden bereit.
 
 In unserem kleinen Bad, hängt auf passender Höhe für jedes Kind ein frisches Handtuch bereit, das Kinder WC und das Waschbecken sind extra niedrig angebracht, damit kein Hocker benötigt wird.

Garten

In unserem rundum eingezäunten Garten wird es sicherlich nicht langweilig. 
Auf knapp 600qm befindet sich ein Sandkasten mit einem Spielhäuschen, drei verschiedene Schaukeln und eine Rutsche animieren die Kinder zum Toben und Entdecken.
 Auf der Wiese und den Gehwegen darf sich mit dem Bobby Car und anderen U3 gerechten Fahrzeugen ausgetobt werden. 
 Ein Gewächshäuschen und ein Gemüse- Obst Beet laden zum Naschen und Beobachten ein. Zum Ausruhen bietet sich ein schattiges Plätzchen unter dem Apfelbaum an oder auf dem Sofa der überdachten Terrasse. In unserer Outdoor Küche im Garten werden zwischendurch auch die Mittagsmahlzeiten zubereitet, so können die Kinder weiterhin spielen & toben und ich habe das Essen und die Kinder gut im Blick.

Öffnungs- und Schließzeiten


Kernöffnungszeiten:

Montag:        07.45 Uhr – 14.15 Uhr

Dienstag:       07.45 Uhr – 14.15 Uhr 

Mittwoch:     07.45 Uhr – 14.15 Uhr 

Donnerstag:  07.45 Uhr – 14.15 Uhr 

Freitag :          07.45 Uhr – 14.15 Uhr 

Samstag & Sonntag: geschlossen

Flexible Öffnungszeiten, nach vorheriger Absprache

Urlaub & Feiertage:

Den Urlaub für das gesamte Jahr erhalten Sie immer Anfang des kommenden Jahres in schriftlicher Form von mir.


An allen gesetzlichen Feiertagen die für NRW gelten, bleibt die Tagespflege geschlossen.

Die Besonderheiten in der U3- Kinder Betreuung

Die Kindertagespflege ist ein flexibler Baustein zur Entlastung der Eltern und zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In einer familiären Atmosphäre werden max. 5 Kinder betreut. Die Kinder haben mehrere Rückzugsmöglichkeiten, und gleichzeitig auch genügend Platz, um sich zu bewegen und sich zu entdecken.
 Die Kinder im U3 Bereich benötigen zusätzlich noch einen höheren und intensiveren Pflegeaufwand den ich hier gut umsetzen kann. Als einzige Bezugsperson bin ich immer für die Kinder da, ob zum Trösten, zum Vorlesen, zum Toben, gemeinsam Lachen, Wickeln oder Kuscheln.
Die alltäglichen Rituale sind ebenso wichtig wie auch mal das „aus der Reihe tanzen“. Ein strukturierter Tag bietet den Kleinen Sicherheit und ein gutes Gefühl. Schlafrituale machen den Kindern bewusst, dass es jetzt zum Mittagsschläfchen übergeht. Die Kinder werden bei Müdigkeit jederzeit, auch außerhalb der Schlafenszeiten hingelegt oder können sich in der Kuschelecke oder auf dem Sofa etwas ausruhen.

Meine Ziele
für die pädagogische Arbeit mit Kindern


  • Bewegung


  • Sprache fördern


  • Feinmotorik unterstützen


  • Selbstwahrnehmung lernen


  • Selbstbewusstsein stärken


  • Selbstständigkeitsentwicklung


  • Zusammenarbeit mit den Eltern


  • Übergang in den Kindergarten vorbereiten


  • Gesunde Ernährung


  • Angebote und Projekte

Bewegung


Egal welches Wetter, wir gehen immer raus! Ob durch Pfützen springen über den Laub krabbeln oder sich einfach einen Hügel runter rollen zu lassen, wir entdecken die Welt, so wie sie uns gefällt.
Der Wald bietet viele Äste zum Balancieren
Im Garten und im Haus kann durch einen Kriechtunnel gekrabbelt werden oder einfach damit durch die Gegend kullern
Der Garten bietet viel Platz zum Laufen, Toben und Entdecken an. Auf der Wiese können wir uns ein Parkuhr aufbauen, diesen überwinden wir dann mit hüpfen, krabbeln, balancieren uvm.
Die Kinder haben bei den täglichen Spaziergang die Möglichkeit selber zu laufen oder sich im Kinderbus auszuruhen.

Sprache fördern

Ich will die Sprache der Kinder fördern, indem wir uns gemeinsam Bücher anschauen und Fingerspiele oder kleine Reime nachsprechen. Alltagsgegenstände werden von mir im Alltag immer benannt, so dass die Kinder lernen ohne es bewusst zu merken. 

Feinmotorik unterstützen

Die Feinmotorik lernen wir beim Essen und Spielen. 
Das Essen mit dem Besteck aber auch mit den Händen ist hier erlaubt, dass Greifen nach einer kleinen Erbse oder das Aufpicken einer Nudel mit der Gabel ist für die Feinmotorik von großer Bedeutung. Dünne Tücher aus Motorikbällen ziehen, das Spielen mit der Knete und dem Sand oder das Ertasten der Baumrinde oder der verschiedenen Blätter, Kastanien, Gräser im Wald fördert die Feinmotorik der Kinder. Das Spielen mit den Wäscheklammern ermöglicht das kreative Denken, Farbbenennungen und hilft den Kindern gleichzeitig die Stifthaltung zu trainieren.


Selbstwarnehmung lernen 

„Ich bin ich und das ist mein Körper“
 die Selbstwahrnehmung will ich mit Fantasiereisen, kleinen Massagen mit verschiedenen Gegenständen (Igelball, Feder, Tuch, Hand) unterstützen. 
Bewegungslieder, um Körperteile zu benennen und ihre Funktionen zu beschreiben 

Selbstbewusstsein stärken


  • Ich zeige Interesse an den Kindern und ggf. auch an den Schwächen, um behutsam damit zu arbeiten
  • Kein Vergleichen, jedes Kind ist individuell und perfekt so wie es ist
  • Vor dem Spiegel gemeinsam Sachen erkennen die besonders Schön an einem Sind, in der Gruppe anderen Komplimente machen
  • Erfolgserlebnisse besonders hervorheben 
  • Keine Erwartungshaltung an die Kinder (Ein Kind ist nicht geboren um meine Erwartungen zu erfüllen)
  • Verantwortung in Maßen abgeben/ bei Entscheidungen mit einbinden

Selbstständigkeitsentwicklung

Ich gebe ihnen Raum und Zeit, um ihre Fähigkeiten in allen Entwicklungsbereichen auszuprobieren und zu erweitern

zahlreiche Angebote und Situationen werden die Kinder zu „Selbst-tun“ ermuntern und angeregt. Ich unterstütze und bestärke diesen Weg in der Entwicklung durch  das Anbieten einer überschaubaren, vorbereiteten Umgebung.


Zusammenarbeit mit den Eltern

Eltern sind Experten für ihr eigenes Kind. Viele Erfahrungen und Erlebnisse haben die Beziehung bereits geprägt. Ihr Expertenwissen beruht darauf, dass eigene Kind und seine Entwicklung wahrzunehmen. Sie bringen ihr Wissen um den gelebten Alltag mit. Sie wissen am besten, wann ihr Kind traurig, glücklich, ängstlich und zufrieden ist. Vor allem aber sind und bleiben Eltern in der Regel die wichtigsten Personen für Kinder. Daher ist mir die Zusammenarbeit so wichtig, Sie entscheiden was das Beste für Ihr Kind ist und eine enge Zusammenarbeit baut das Vertrauen auf. Sie haben als Eltern jederzeit die Möglichkeit in der Tagespflege zu Hospitieren um sich einen Einblick in den Alltag unabhängig von der Eingewöhnung zu machen. Mir ist es besonders wichtig in den regelmäßigen Austausch zu kommen, um bei Veränderungen besser auf Situationen eingehen zu können. Z.B. Veränderungen im Familiären Umkreis, Berichte und Infos von Ärzten oder Frühförderungsstellen usw. die relevant für die Tagespflege sind. Die gute Zusammenarbeit ermöglicht es uns zwei Lebenswelten zu verbinden und somit eine vertraute Situation für alle zu schaffen. Ich unterstütze und suche gemeinsam mit Ihnen nach Lösungen bei Erziehungsfragen, ich nehme Sie jederzeit ernst und sie erhalten bei Bedarf Beratung.
Im Sommer findet ein großes Gartenfest statt, alle Eltern und Kinder sind dazu jährlich herzlich eingeladen. Es wird gelacht, gebastelt und gemeinsam gegessen. Im Winter backen wir gemeinsam mit den Kindern Plätzchen, diese werden anschließend in einer gemütlichen Runde mit musikalischen Klängen verspeist.

Übergang in den Kindergarten

Die Kinder werden im Sommer mit einem Fest „entlassen“

Gesunde Ernährung


  • Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist mir sehr wichtig. Das Frühstück bringen die Kinder von Zuhause mit.
  • Das Mittagessen wird täglich frisch von mir zubereitet.
  • Es gibt jeden Tag eine kleine Snack-Runde in unserem "Kinderbus", draußen auf der Wiese und/oder nach dem Mittagsschläfchen.
  • Je nach Jahreszeit können wir gemeinsam mit den Kindern auch Obst und Gemüse aus dem Garten ernten oder das benachbarte Erdbeerfeld leer futtern.

Angebote und Projekte

  • Wir werden hin und wieder den Milchhof  besuchen, dort sehen die Kinder, die Kälbchen und die ausgewachsenen Kühe. Gleichzeitig können wir uns frische Milch abzapfen und Zuhause verarbeiten.
  • Im Sommer werden wir uns eine Kugel Eis bei der Eis Deele in der Nähe gönnen und zwischendurch, beim Spazierengehen, stärken wir uns mit einem Brötchen beim Bäcker.
  • Aus einer Raupe wird ein Schmetterling (Projekt).
  • Regen, Sonne, Wind und Schnee werden wir kennen lernen.
  • Projekte Jahreszeit bezogen wird es jährlich geben.
  • Ein Sommerfest mit Grillen und Toben sowie ein gemütliche Keksrunde zur Weihnachtszeit stehen ebenfalls bei den Krabbelkäfern an.

Tagesablauf

  | Uhrzeit

  •  | 07:45 - 08.30 | Ankommen der Krabbelkäfer
  •  | 08.30 - 08.45 | Morgenkreis
  •  | 08:45 - 09.15 | Frühstück
  •  | 10.00 - 11.15 | Ab an die Frische Luft
  •  | 11.15 -11:30 | freies Spielen
  •  | 11:30 – 12.00 | Mittagessen & wickeln etc.
  •  | 12.00 – 13.45 | Mittagsschläfchen
  •  | 13.45 – 14.15 | Aufwach- und Abholzeit


Damit sich die Kinder richtig wohl fühlen können, gibt es einen festen Tagesablauf. Dieser und die damit verbundenen Rituale geben den Kindern Sicherheit und Stabilität.
Zusätzlich dient er als wichtige Orientierungshilfe.
Die Tabelle dient als Übersicht, es heißt aber nicht dass alles genau so Minutengenau abläuft wie in der Tabelle. Ich versuche den Alltag an die Kindern anzupassen. 

Eingewöhnung

Die Eingewöhnung verläuft bei den Krabbelkäfern aus einem Mix vom Münchner und Berliner Model
 
An dem Münchner Modell finde ich gut, dass die Eltern die erste Zeit aktiv mit in der Tagespflege dabei sind. Das nimmt den kleinen sehr viel Stress und lässt dem Kind und mir Raum und Zeit uns aneinander zu gewöhnen

An dem Berliner Modell finde ich gut, dass man recht früh als Tagespflegeperson mit an, den Aktionen des Kind beteiligt wird.
Wickeln, spielen und Mama oder Papa können sich Stück für Stück zurück ziehen.

Bildungsdokumentation

Die Dokumentation der Entwicklung Ihres Kindes in der Kindertagespflege findet bei mir in Form von einer Portfolio Mappe statt. Dies ist bei uns eine Mappe im A5 Format, so ist es auch den Kindern möglich darin zu blättern. Jedes Blatt ist in einer Klarsichtfolie verpackt um etwas robuster zu sein. Die Ordner steht für die Kinder leicht zugänglich im Regal, jedes Kind darf seinen Ordner mit seinen Eltern so gestalten wie sie es möchten. Ich veranschauliche die individuelle Entwicklung in Form von einer Entwicklungsschnecke, nach Absprache setze ich mich mit Ihnen alle 3 Monate (bei inklusiver Betreuung) bzw. alle 6 Monate für ein Gespräch zusammen. Dabei ist mir wichtig dass die Entwicklung nicht Leistungsorientiert sondern individuell ist und Ihnen zeigt was Ihr Kind schon alles kann. Es gibt bei Erlebnissen, wo ich besonders einen Entwicklungsschritt sehe oder eine Situation in der das Kind seine Stärke zum Besten getragen hat eine Dokumentation in Form von einem Lerngeschichte, diese findet sich ebenfalls im Ordner des Kindes wieder. Es werden Kunstwerke und bei Einverständnis auch hin und wieder Fotos in den Ordner geklebt. So hat das Kind eine bunte Mischung von verschiedenen Dokumentationen in seiner Mappe. Diese Mappe ist Ihr Eigentum und Sie haben das Recht diese jederzeit mit zu nehmen, nach Wünschen umzugestalten oder zu ergänzen. Die Dokumentation in dieser Form können Sie jederzeit ablehnen. Bei den regelmäßigen Gesprächen schauen wir auch auf weitere Ereignisse und Fortschritte, so haben wir mehr Zeit für den Austausch als bei den täglichen Tür- und Angel-Gesprächen. Wir sind verpflichtet die Dokumentation in irgendeiner Form fest zu halten, ich habe mich Bewusst für das Portfolio entschieden, weil es so viele Möglichkeiten bietet. Durch das ansammeln der verschiedenen Beobachtungen und Dokumentation hat jedes Kind eine Kunterbunte Mischung und individuelle Ansammlung von der Zeit in der Tagespflege. 

Zusammenarbeit mit dem Jugendamt

Die Jugendämter in den Kommunen sind der Dreh- und Angelpunkt bei der Kindertagespflege: Sie vermitteln Tagespflegepersonen, erteilen die Pflegeerlaubnis und zahlen den Tagesmüttern und-vätern ein Entgelt aus. Das Jugendamt stellt zuvor die Eignung der Tagespflegeperson fest und sorgt für eine ausreichende Qualifizierung. Erziehungsberechtigte und Tagespflegepersonen haben einen Anspruch auf Beratung in allen Fragen der Kindertagespflege. Das Jugendamt muss darüber hinaus geeignete Vertretungslösungen bereithalten. Außer dem Jugendamt können freie Träger der Jugendhilfe Aufgaben im Bereich der Kindertagespflege wahrnehmen, zum Beispiel die Vermittlung und Beratung. 




Quelle: https://www.handbuch-kindertagespflege.de/6-hinweise/61-kinderbetreuung-und-arbeitsvermittlung/612-unterstuetzung-von-eltern-bei-der-suche-nach-geeigneten-kinderbetreuungsloesungen/6121-informationsluecken-bei-eltern/61214-die-rolle-des-jugendamtes/

Haustiere

Unser Hund (ein Chihuahua Mix, geb. 2010) begleitet uns zwischendurch in der Tagespflege, er hört auf den Namen "Jimy" ist sehr verkuschelt und zieht sich bei Bedarf auch zurück. Im Wohnzimmer begrüßen wir auch hin und wieder die Fische in unserem Aquarium. Draußen im Garten treffen wir auf die Hühner, das Eiersuchen in den Nestern bereitet den Kindern immer wieder große Freude.
 Ich lege großen Wert auf einen Respektvollen Umgang mit den Tieren, den die Kinder sehr schnell lernen.